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Das Besondere an "Maniátiko"-Olivenoel ist, dass wir das Oel direkt vom Bauern aus Griechenland beziehen. Es gibt keine Zwischenhändler. Deswegen können wir die hohe Qualität von "Maniátiko" garantieren. "Maniátiko" ist authentisch, unverfälscht und rein.

Maria und Jannis Kantzeas kennen wir seit über zwanzig Jahren persönlich. Durch die Freundschaft mit den beiden und anderen Bauern ist unser Olivenoelhandel entstanden.

Seit 1985 fahren wir regelmäßig in den Ferien nach Griechenland, in ein kleines Fischerdorf auf dem mittleren Finger des Peloponnes.

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Anfangs brachten wir das gute Olivenoel aus der Gegend um Kalamata, eines der bekanntesten Anbaugebiete Griechenlands, für unsere Freunde und Bekannten nach Deutschland mit. Als die Nachfrage stieg, meldeten wir 1995 die ganze Unternehmung als Gesellschaft des bürgerlichen Rechts an. 

Bei der Wessel-GbR handelt es sich um ein kleines Familienunternehmen, das den Olivenoelhandel nur nebenher betreibt. Zum einen, um den Kunden eine Freude mit dem guten Oel zu machen, das garantiert unverfälscht und rein ist. Zum anderen, um sicherzustellen, dass den Bauern ein fairer Preis für ihr Olivenoel gezahlt wird.

Der Preis, den die einschlägigen Groß- und Zwischenhändler den Bauern zahlen, deckt in den meisten Fällen nicht deren Kosten. Dementsprechend werden immer mehr Olivenhaine an ausländische Touristen verkauft und nicht mehr für die Herstellung von Olivenoel verwendet.

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Maria und Jannis Kantzeas leben in Dolous, ca. 25 km von Kalamata entfernt. Sie besitzen rund 1200 Olivenbäume der Sorte Koroneiki, die sich auf drei Haine verteilen. Einer davon liegt direkt am Meer, in Kitries, die beiden anderen ca. acht Kilometer landeinwärts auf einer Höhe von 50 bis 300 ü.d.M. 

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Die Ernte beginnt im November und geht bis Ende Januar, Anfang Februar. Im jährlichen Wechsel tragen die Bäume einmal viel, einmal wenig Oliven. Maria und Jannis ernten die Oliven in Handarbeit und transportieren sie in Leinensäcken in die 2016 komplett renovierte, hochmoderne Oelmühle von Dolous, einer Kooperative der ortsansässigen Bauern. Dort werden die Oliven meist am gleichen Abend, spätestens jedoch innerhalb der nächsten vierundzwanzig Stunden durch Kaltextraktion weiterverarbeitet.

Für unserer „Maniátiko“ verwenden Maria und Jannis ausschließlich ihre eigenen Oliven. 

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Es entsteht ein fruchtig-mildes und aromatisches Olivenoel extra native der Spitzenklasse. Sein Aroma erinnert an frisch geschnittenem Gras. Sein Geschmack ist zitronig-grasig, leicht nussig. Das ganz junge Oel ist noch grünlich-trüb, im Abgang pfeffrig. Ein pfeffriges Kratzen im Gaumen ist ein Zeichen für die Frische des Oels.

Das Olivenoel, das für den Eigenbedarf der Familie Kantzeas und für uns in Deutschland bestimmt ist, wird nicht zusammen mit dem Olivenoel der anderen Bauern in den riesigen Edelstahltanks der Oelmühle aufbewahrt. Jannis transportiert das Oel, das ausschließlich aus seinen eigenen Oliven gepresst wurde, zu sich nach Hause und bewahrt es dort im Keller in eigens dafür angeschafften kleineren Edelstahltanks auf. Jetzt muss das Oel zunächst zwei Monate ruhen, damit sich die Trübstoffe auf natürliche Weise absetzen. Danach gelangt „Maniátiko“ – rein und unverfälscht – zu uns und zu Ihnen.